
Traditionelle, lineare Stadtentwicklungen, die auf „nehmen, nutzen, entsorgen“ basieren, führen zu einem massiven Verbrauch endlicher Ressourcen. Die Kreislaufökonomie hingegen maximiert die Ressourcennutzung, indem Materialien, Produkte und Flächen durch Wiederverwendung, Recycling, Upcycling und Mehrfachnutzung in geschlossenen Kreisläufen gehalten werden. Dies schont die natürlichen Ressourcen und das Klima. Daher bearbeiten wir dieses Semester das Entwicklungsgebiet Alter Stadthafen Süd und gehen der Hypothese nach, wie ein zirkuläres, klimapositives und lebendiges urbanes Hafenquartier gestaltet werden muss, um die ökologische Wende zu unterstützen. Die Entwurfsarbeit findet in Teams aus drei Personen statt. Wir beginnen mit einer städtebaulichen Diagnose, entwickeln eine räumliche Strategie und erarbeiten daraus den städtebaulichen Entwurf. Wir Mehr dazu The Doughnut of social and planetary boundaries Cities and the circular economy – deep dive Circular cities and regions initiative entwerfen, in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden, Büros und Umweltorganisationen, mutige, zukunftsweisende räumliche Strategien für Oldenburgs urbanes Hafenquartier „Harbor Hub“. Bereichert wird die Auseinandersetzung durch Gastvorträge von Expert*innen aus den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Architektur und Städtebau. Die Kreislaufökonomie unterstützt einen regenerative Städtebau, indem sie auf langfristige Ressourceneffizienz und umweltfreundliche Stadtgestaltung setzt. Wir haben die Chance, unsere Städte durch Kreislaufsysteme regenerativ und zukunftsfähig zu gestalten! Indem wir Ressourcen effizient nutzen, Abfälle minimieren und innovative, klimaschonende Lösungen umsetzen, können wir gemeinsam eine lebenswerte und regenerative urbane Umgebung schaffen. Packen wir es zusammen an.
Semester results

